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Das Revisionskonzept
Schon längere Zeit kam bei einigen Mitarbeitern der DFB der Wunsch
auf, aus der seit 1996 im Depot Gletsch abgestellten Dampfschneeschleuder
R 12 etwas mehr zu machen, als dass sie in schlechtem Zustand, eingeschlossen
hinter Paletten, Kisten und Baumaterialien, ihr Dasein fristete.
Leider liessen bis jetzt die finanziellen und personellen Kapazitäten
und vor allem die eingeengten Platzverhältnisse bei der DFB ein solches
Vorhaben nicht zu! Es wurden auch Stimmen laut, die Maschine zu veräussern,
da sie nur viel überdachten Platz wegnehme.
Im Gespräch mit Kollegen und Verantwortlichen der DFB wurde das
Projekt einer Revision und Wiederinbetriebnahme der Schneeschleuder eingehend
diskutiert. Man war sich einig:
Die Dampfschneeschleuder R 12 soll erhalten und betriebsfähig werden!
Sie gehört aber nicht zu den dringenden Projekten der Furkabahn.
Durch den Weggang eines Mieters wurden auf Mitte 2002 bei M. Horath,
Goldau, eine Werkstatt und mehrere Lagerräume frei. Damit bot sich
eine einmalige Gelegenheit, um das Projekt in Angriff zu nehmen.
Um Martin Horath hat sich dann eine Gruppe
gebildet, welche mit zur Zeit etwa acht Personen die Revision angeht.
Die Revision von R 12 wird unter Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte
durchgeführt:
- Geplant ist eine vollständige Aufarbeitung bei M. Horath in
Goldau.
- Alle möglichen Arbeiten werden in der Werkstätte Goldau
(evt. auch in anderen Werkstätten der DFB) unentgeltlich von einer
Gruppe von 6-8 Interessierten durchgeführt.
- Ziel ist die Herrichtung in möglichst originalem Zustand von
1913 und volle Betriebsfähigkeit.
- Die Betriebsfähigkeit auf der DFB bedingt ein paar Kompromisse
(z.B. Bremszahnrad), welche aber die Originalität nicht gross beeinträchtigen.
- Das Projekt tangiert die laufenden Arbeiten der DFB nicht. Es wird
versucht, Personen zu integrieren, welche bis anhin noch nicht für
die DFB gearbeitet haben. Es sind aber auch solche dabei, die grosse
Erfahrung in der Revision von Dampffahrzeugen mitbringen.
- Um die Revision so kostengünstig wie möglich ausführen zu können, erstreckt sich die Revision über einen Zeitraum von rund 10 Jahren.

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